Willkommen in meiner Chaosküche

Hier findest Du die Ergebnisse und Katastrophen meiner experimentellern Küche.

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Montag, 14. Mai 2007

Die Chaosküche zieht um...!

Hallo Ihr Lieben,

Leider ist es hier bei twoday etwas eng geworden. Ich hätte ja im September, als ich mein erstes Brot für den World Bread Day online stellte, nie gedacht, dass ich einmal zum Foodblogger werden würde. Doch die vielen Anregungen, die man bei anderen Foodbloggern so findet, und die Blog-Events haben mich dazu gebracht, seither regelmäßig Berichte aus meiner Chaosküche zu schreiben. Insgesamt sind es zur Zeit über 90. Um auch weiterhin genügend Platz für meine Fotos zu haben, habe ich mich entschlossen, die Chaosküche umzuziehen. Das Design ist etwas anders, aber sonst ändert sich nichts.

Ab sofort findet Ihr mich unter: http://chaoskueche.wordpress.com.

Bitte ändert Eure Links und Bookmarks. Ich freue mich auf Euren Besuch und Eure Kommentare.

Auf bald,
Kar_la

Sonntag, 13. Mai 2007

Angesteckt: Onigiri in der LunchBox

Am vergangenen Montag habe ich Melas und Petras "Kochbuch für Geeks" bekommen und schon eifrig studiert. Es ist wirklich sehr schön geworden und hat uns in unserem Geek-Haushalt zum Lachen gebracht. Nun habe ich wieder ganz schön viel auf meiner Liste der Dinge, die ich ausprobieren muss. So präsentiere ich hier nun meine ersten Onigiri mit feuerigem Thunfisch. Petra packt Thorsten oft welche in seine Bento-Lunch-Box. Ich nehme auch jeden Tag mein Essen mit ins Büro. Bisher beschränkte sich das auf ein Brot belegt mit Wurst oder Käse, Obst und Rohkost. Zu meinem Brot esse ich dann Salat oder Gemüse vom Buffet in der Mensa. Aber morgen werde ich nun auch das erste Mal in meiner Lunchbox Onigiri haben. Da bin ich aber mal auf die Augen der Kollegen gespannt.

onigiri

Zutaten (für 5 Onigiri):
65 g Sushireis
Reisessig, Zucker, Salz
Für die Füllung: 75g Thunfisch, rote Thaicurrypaste, Salz, Pfeffer
(Alles zusammen für 5 Punkte, da es einige Leser gibt, die das interessiert. Das freut mich übrigens, dass ich damit nicht allein bin. )

Zubereitung (nach dem Geek-Kochbuch, aber nach meinem Gefühl abgewandelt):
Sushireis waschen, dann mit Wasser (ca. 75 - 100 ml) 2-3 Minuten heftig kochen und noch 10 Minuten ausquellen lassen. Dann mit einer Mischung aus 2 EL Reisessig, Salz und 1 Prise Zucker mischen. Etwas abkühlen lassen. Für die Füllung habe ich 75 g Thunfisch aus der Dose mit Salz, Pfeffer, etwas Inger, Cayenne-Pfeffer und roter Thaicurrypaste gewürzt. Allerdings braucht man für diese Menge an Reis gar nicht so viel Füllung. Daher habe ich den Rest einfach separat eingepackt.

Für den Zusammenbau der Onigiri habe ich einen Tipp im Web gefunden. Man nimmt eine kleine Schüssel, legt sie mit Frischhaltefolie aus, gibt dann 3 TL Reis hinein, darauf etwas von der Füllung und obendrauf wieder Reis. Dann kann man die Frischhaltefolie zusammenklappen und den Reis in der Folie formen. Das hat sehr gut geklappt. Leider habe ich (noch) keine feiner Bento-Box, daher habe ich die Onigiris in Folie mit der restlichen Füllung, einer Tube Wasabipaste, Sojasauce im Hippglas und Stäbchen eingepackt. Ich freue mich jetzt schon auf die Mittagspause morgen.

Mutterttagskuchen: Käse-Tarte

Leider kann ich meiner Mutter ihren Muttertagskuchen heute nur virtuell überbringen, aber morgen wird meine Schwester selbstpersönlich zu Hause mit unserer Mutter den Muttertag begehen. Daher gibt es heute den Muttertagskuchen online: Käse-Tarte. Oder auch ein Käsekuchen ohne Boden, der etwas flach geraten ist, ein sogenannter Flachkuchen also. Da wir nicht mehr genügend Eier hatten, habe ich die Teigmenge halbiert. Aber ich hatte keine Springform halber Größe, daher ist der Kuchen auch nur halb so hoch geworden. Dem Geschmack tut das natürlich keinen Abbruch. Außerdem erinnert mich die Form an eine französische Tarte, daher auch meine Kreation der Käse-Tarte. Tarte au fromage erzeugt aber irgendwie die falschen Assoziationen, oder? ;-) Ich habe den Käsekuchen nach einem WW-Rezept gebacken, was man aber mal wieder gar nicht schmeckt. Der Kuchen ist (in normaler Höhe) auch sehr gut für die Kollegen geeignet. Außerdem kann man ihn mit Früchten, z.B. Mandarinen aus dem Glas, modifizieren, oder auch etwas Teig abnehmen, mit Kakao vermischen und dann als Zebrakuchen verkaufen. Ich werde da mal meine Fantasie spielen lassen.

kuchenganz

Zutaten: (für die flache Variante, 13 P. insgesamt)
500 g Magerquark
2 Eier
1 EL Vanillepuddingpulver
1/2 EL Vanillezucker
2 1/2 EL Zucker
etwas Süßstoff

Zubereitung:
Eier trennen und Eiweiß steif schlagen. Quark in einem Küchentuch ausdrücken und dann mit Eigelb, Zucker, Vanillinzucker und Puddingpulver verrühren. Eiweiß unterheben. Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und ca. 35-40 Minuten bei 180 Grad backen.

Man kann auch die Zuckermenge etwas erhöhen und den Süßstoff weglassen, da mein flüssiger Süßstoff ein zitroniges Aroma in den Kuchen gezaubert hat, was ich aber gar nicht schlecht finde.

Mama, dieses Stück ist ganz speziell für Dich. Alles Liebe zum Muttertag!

stueckkuchen

Freitag, 11. Mai 2007

Zucchini-Bananen-Curry

Auch wenn diese Kombination von süß und scharf etwas gewagt klingt, finde ich das Zucchini-Bananen-Curry super lecker. Es ist einfach und schnell zuzubereiten und außerdem noch leicht. Einfach Reis, Couscous oder Nudeln dazu und genießen.

currybanane

Zutaten:
2 TL Öl (es geht auch mit 1 TL, aber wegen der gesunden Fette ;-) )
1 Zwiebel
2 Zucchini
2 mittelgroße Bananen
Salz, Pfeffer, Paprikagewürz, Currypulver, Zitronensadft
evtl. etwas Joghurt
(macht 2 Punkte bei 2 Portionen)

Zubereitung:
Zwiebel würfeln und in etwas Öl in den Pfanne andünsten. Dann Banane in Scheiben geschnitten dazu geben und goldbraun anbraten. Banane und Zwiebel aus der Pfanne nehmen. Dann kleingeschnittene Zucchini (ich viertele sie und schneide sie dann in dünne Scheben) in der Pfanne andünsten. Wenn die Zucchini fast gar ist (ich mag sie allerdings noch etwas bissig), Bananen und Zwiebeln wieder dazu geben und kurz wieder erhitzen. Mit etwas heißem Wasser angießen, je nach dem, wie flüssig man die Soße möchte. Die Banane bindet das ganze schön. Dann mit Salz, Pfeffer, Paprika, Curry und Zitornensaft abschmecken. Wer es gern cremiger mag, kann noch etwas Joghurt (dann aber nicht wieder erhitzen, sonst gerinnt er) unterrühren.

Donnerstag, 10. Mai 2007

Rhabarber-Crumble

Gestern Abend gab's bei uns ein wahrhaft göttliches Dessert. Ich kann es gar nicht anders sagen. Der Rhabarber-Crumble war einfach super, super gut. Vielleicht fand ich ihn auch deshalb so klasse, weil er mich an meine Zeit in England und speziell an eine Freundin erinnerte, die einen Faible für Desserts hatte. Natürlich gab's bei Liz immer Double Creme dazu, aber sie konnte es sich auch leisten. ;-) Inspiriert worden bin ich wohl von der Rhabarber-Zeit, die in den Kochblogs um mich herum ausgebrochen ist, und besonders sicher von diesem Crumble-Rezept hier. Allerdings habe ich mal wieder versucht, eine leichte Variante zu produzieren, die absolut gelungen war. Gut, manch einer will mehr Streusel, aber ich fand das Verhältnis, Obst zu Streusel sehr gut. Zum Crumble hatten wir Vanille-Soße und frische Erdbeeren. Und wo ich jetzt im Prinzip weiß, wie man Crumble macht, wird es bei uns sicher öfter welchen geben, z.B. Apple Crumble, Pear Crumble, Peach Crumble usw.

crumble-form

Zutaten: (ausreichend für große 2 Portionen)
Rhabarber (3 Stangen)
brauner Zucker (45g - 3 EL)
Mehl (40 g - 2 EL)
Haferflocken (15g - 2 EL)
HF-Butter (20 g)
(Bei diesen Menge hat der gesamte Crumble 8 P, also 4 P pro Person)

Zubereitung:
Butter schmelzen und mit braunem Zucker, Mehl und Haferflocken mischen, so dass Streusel daraus werden. Bei mir war's etwas zu wenig streuselig, so dass ich noch etwas heißes Wasser dazu gegeben habe, bis die Streusel die richtige Konsistenz hatten. Den Rhabarber putzen und in 2 cm lange Stücke schneiden, in eine flache Auflaufform geben. Bei 200 Grad im Ofen backen, bis die Streusel braun werden.

Der Crumble schmeckt auch kalt, wie mein Freund testen musste, da er nicht ganz passend aus dem Büro kam. So sah der Crumble dann mit Vanillesoße und Erbeeren angerichtet aus.

crumbleteller

Ach ja, und vorher gab's natürlich noch "was Richtiges" zu essen: Gegrillte Hähnchenbrust mit mediterranem Gemüse. Für das Gemüse habe ich einfach Zwiebeln und Knoblauch in der Pfanne angehen lassen, dann geschnittene Paprika und Zucchini mit angebraten, Pizzatomaten aus der Dose zugegeben und mit Salz, Pfeffer, Paprika, Cayenne-Pfeffer und italienischen Kräutern gewürzt. Das Hähnchen habe ich einfach kurz in der Grillpfanne gegart. Geht auch gut mit Rindersteak. Das hatte ich am Abend vorher. Und weil immer noch Gemüse übrig ist, habe ich den Rest eingefroren und werde das demnächst zu Nudeln oder Reis essen. Das ist dann mal wieder eine Feierabend-freundliche Geschichte.

gemuesehuhn

Mittwoch, 2. Mai 2007

Sonntagsessen - Pizza

Am Sonntag gab's bei uns Pizza. Das ist ja eigentlich nicht das klassische Sonntagsessen, aber genau nach unserem Geschmack. Außerdem war sie durchaus WW-kompatibel bei 8,5 Punkten auf das halbe Blech.

pizza

Zutaten für den Teig:


200g Mehl 505
1/2 Päckchen Trockenhefe
2 Tl Ölivenöl
Wasser
etwas Salz

Zutaten für den Belag:

Zwiebelringe
Spitzpaprika in Stücken
1 Dose Pizzatomaten und einige frische Tomaten
Pilze
Parmesan gerieben (30g pro Person hier)
Salz, Pfeffer, Oregano, italienische Kräuter
rohen Schinken in Scheiben

Zubereitung:

Alle Zutaten zu einem Teig verkneten und ca. 45 Minuten gehen lassen. Dann ausrollen und auf einem mit Backpapier belegtem Backblech noch mal ca. 30 Minuten gehen lassen. Dann den Teig ca. 7 Miunten bei 180 Grad Oberhitze vorbacken und belegen und würzen. Pizza bei 180 Grad ca 30 Minuten fertig backen. Schicken ungefähr 5 Minuten vor Schluß oben drauf legen, damit er nicht zu trocken wird.

Dienstag, 1. Mai 2007

Sojagyros an Möhrengestampftem

.. oder: wie schmeckt eigentlich Schwamm? In unserem Lieblingsdiscouter gibt es neuerdings auch Bioartikel. So habe ich neulich Sojageschnetzeles entdeckt. Diese getrocknete Soja muss man ca. 10 Miunten in Wasser einweichen und kann es dann - so die Packung - wie Fleisch verwenden. Also habe ich versucht, daraus ein Gyrosimitat zu zaubern. Dazu gab es Möhreneintopf und Kopfsalat, was wie immer sehr gut war.

Für das Sojagyros habe ich 70g von dem Trockenprodukt eingeweicht. Diese Menge ist für 2 auch völlig ausreichend. 2 WW-Punkte für 35g sind auch vertretbar. Dann habe ich Zwiebeln in der Pfanne angebraten und das ausgedrückte aufgequollene Sojazeugs dazugegeben und mit gebraten. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Paprika. Optisch ist das Ergebnis sehr gelungen und erinnert ein wenig an Hühnchen.

moehrensoja

Geschmacklich ist das ganze allerdings nicht so toll. Das Sojagranulat schmeckt eigentlich nach nichts und dient somit nur als Träger für die Gewürze. Von der Konsistenz her erinnerte es uns an Gummi oder Schwamm. Gut, aber wo kein Fleisch ist, kann auch nichts wie Fleisch schmecken. Das versteht sich ja fast von selbst. Wenn jemand einen Tipp hat, wie man aus Sojageschnetzeltem ein Essen zaubern kann, das einen nicht so sehr an Schwamm erinnert, wäre ich über Tipps sehr dankbar, denn es ist noch Granulat übrig.

Hermann: dieses Mal - Baguette!

Mein Hermann war gestern mal wieder backfertig, so dass ich ein neues aufgelesenes Herman-Rezept ausprobieren konnte. Dieses Mal war es Hermann-Baguette. Das Ergebnis ist wirklich sehr schön. Das Brot ist locker und luftig und erinnert sehr an Brötchen vom Bäcker. Eigentlich sollte Herman gestern schon ausziehen, aber weil mir das Brot zu gut gefallen hat (das erste übrigens auch), habe ich ihn noch mal angesetzt.

hermannbaguette

Zutaten:

200g Hermann
375 g Weizenmehl 505
1 Päck. Trockenhefe
1 TL Salz
50g Halbfettbutter
150 ml Wasser

Zubereitung:

Butter schmelzen und diese zusammen mit den anderen Zutaten zu einem elastischen Teig kneten. 1 h ruhen lassen.

Dann den Teig in 4 Teige teilen und aus jedem Teil ein Baguette formen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech noch mal ca. 45 Minuten gehen lassen.

Teigling mit Wasser einpinseln und mehrfach schräg einschneiden. Bei 220 Grad ca. 20 Minuten backen.

Dienstag, 24. April 2007

Waiter there's something in my .... "Hermann Bread"

waitertheressomething

In Germany, there is a wheat sourdough called "Hermann" that is passed on from one person to the other. When you receive it, you also get a letter how to handle Hermann. First you fed it with one cup flour, one cup milk and half a cup of sugar. Then you let it grow for 5 days stiring each day but not with a metal spoon. For some reason that's important. Then you feed it again with the same ingredients and wait another 5 days. On the 10th day you divide Hermann. You use one part of baking a cake or bread and pass one part on to a friend. As far as I understand "Hermann" is similar to the Amish Friendship Bread. For more details on Hermann see this page. Last week I have got a "Hermann" from a friend. Since I do not eat much cake I tried to make a bread using Hermann. The result is really good. So I decided to join the "Waiter there's something in my ... Bread" event with my special Hermann Bread.

Ingredients:
1 cup Hermann
700g rye flour
400g wheat flour
2 dry yeast
3 teaspoons salt
3 tblsp vinegar
700ml water

Preparation:
Put the flour in a bowl and put Hermann, the yeast and some lukewarm water into the middle. Leave it stand for 20 minutes. Then add all other ingredients and mix it to a dough. Leave it stand covered for another 30 minutes. Then put in into a baking form and leave it for another 30 minutes. Then bake it in the oven at 200 C for 55 -60 minutes.

And here you go ....

hermannbrot

Sonntag, 22. April 2007

Hermann (oder Siegfried?) - Das Brot

Naja, eigentlich war es ja Bernd das Brot, aber ich habe aus dem Hermann-Teig, den ich von einer Freundin bekommen habe, ein Brot gebacken, denn Kuchen esse ich ja eher weniger. Und siehe da: es ist ein echtes Brot geworden. Ich habe den Rest meines Herrmanns wieder angesetzt, so dass mit weiteren Herrmann-Experimenten zu rechnen ist.

hermannbrot

Zutaten:
1 Tasse Hermann
700g Roggenmehl
400g Weizenmehl
2 Päckchen Trockenhefe
3 TL Salz
3 EL Essig
700ml Wasser

Zubereitung:
Gib das Mehl in eine Schüssel. Der Hermann und die Hefe mit etwas warmem Wasser in eine Vertiefung in die Mitte des Mehls geben, gut verrühren und mindestens 20 Minuten gehen lassen. Anschließend mit den anderen Zutaten zu einem Teig kneten und etwa 30 Minuten mit einem Tuch abgedeckt stehen lassen. Den Teig teilen und zu zwei Broten formen. Diese auf dem Backblech nochmals mindestens 20 Minuten gehen lassen. Die Brote etwa 2 cm einschneiden und in den auf Höchsttemperatur (ca. 250 Grad) vorgeheizten Herd schieben. Nach 20 Minuten die Temperatur auf etwa 200 Grad zurücknehmen und weitere 50 Minuten backen.
hermannbrotanschnitt
Und siehe da, auch innen ist es schön fluffig. Das wird meinem Freund gefallen.

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